Vorbereitung eines Zuckerschaustücks für den Dreiländerwettbewerb
Zerbrochener Zucker, unzählige Versuche und viele kleine Anpassungen. Die Monate hinter meinem Zuckerschaustück für den Internationalen Dreiländerwettbewerb in Freiburg.
Karam Hakkou
1 Min. Lesezeit

Perfektion war nie das Ziel. Fortschritt schon. Dieses Zuckerschaustück entstand während meiner Vorbereitung auf den Internationalen Dreiländerwettbewerb, und hinter dem fertigen Stück stecken zerbrochener Zucker, unzählige Versuche und viele kleine Anpassungen.
Ein Zuckerschaustück von Grund auf bauen
Ein Zuckerschaustück ist zuerst Architektur und erst dann Dekoration. Der Sockel muss das Gewicht tragen, der Stiel seine Kurve halten, und jede Blüte und jedes Blatt muss im richtigen Moment befestigt werden, solange der Zucker warm genug zum Verbinden, aber kalt genug für die Form ist.
- Gegossener Zucker für den Sockel und die tragenden Elemente.
- Gezogener Zucker für Stiel, Blätter und Blütenblätter, bearbeitet bis er wie Satin glänzt.
- Geblasener Zucker für Volumen und feiner Gusszucker für die Flügel des Schmetterlings.
Was mich jede Kurve gelehrt hat
Jede Kurve, jede Blüte und jedes geblasene und gezogene Element hat mich etwas über Handwerk, Technik, Präzision und vielleicht am wichtigsten über Geduld gelehrt. Zucker verzeiht keine Eile. Ein Stück, das nach einer Stunde Arbeit bricht, ist eine Lektion über Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die man nicht vergisst.
Exzellenz ist kein Ziel. Sie ist ein ständiges Streben.
Rückblick
Heute sehe ich bereits Details, die ich anders angehen würde, und das ist gut so. Wachstum entsteht, wenn man mit der Arbeit von gestern nie ganz zufrieden ist. Ich bin stolz darauf, wie weit mich dieses Stück gebracht hat, und freue mich noch mehr auf das nächste. Mehr über den Wettbewerb selbst liest du auf meiner Über-mich-Seite.
- #Zuckerkunst
- #Wettbewerb
- #Freiburg
- #Schaustück
Gefallen? Gib Applaus.


